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Beschreibung
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Deutsch
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Textile Veredelung
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STICKEN, FLOCKEN ODER DRUCKEN?
Je nach dem von Ihnen gewünschten Motiv und Auflage werden wir Sie gerne über das für Sie beste Verfahren beraten.
Sticken
Direktstick:
Eine Stickerei direkt auf das Objekt ist die edelste Variante ein persönliches Textilstück herzustellen. Eine Stickerei ist exklusiv und dauerhaft haltbar. Es stehen mehr als 300 Stickfarben zur Verfügung.
Aufnäher:
Der häufigste Einsatz für Aufnäher sind Namensschilder, finden aber auch für sehr große Motive Verwendung. Ein Gewebestoff wird als Untergrund bestickt und später auf die Textilie genäht.
Flocken
Bei diesem, für kleine Auflagen, Einzelstücke, Taschen, u.s.w. idealen Verfahren, werden Motive aus Fertigflock bzw. Kunststoff-Folie geschnitten. Es können nur konturenscharfe Motive geschnitten werden. Farbverläufe oder Mischfarben sind nicht möglich. Wählen Sie dazu das Fotodruck-Verfahren bzw. den Sublimationsdruck. Nicht zum Motiv gehörende Teile werden per Hand entfernt (entgittern). Das verbleibende Motiv wird über eine Transferpresse mit 50 – 500 kg Druck und Hitze 180°C in das Textil gepresst. Der auf dem Material befindliche Kleber schmilzt und verbindet sich mit der zu veredelnden Textilie. Hat ein Motiv mehrere Farben, so können diese nacheinander aufgebracht werden. Das Flockmaterial kann sowohl auf Baumwolle, als auch auf Mischgewebe, reine Polyesterstoffe und Nylon verarbeitet werden.
Achtung! Keine beschichteten Textilien.
Sublimationsdruck
Sublimation auf Flock:
Sublimationstinte wird direkt (mit bis zu 4,5 Mio. Farbnuancen, bestens geeignet für alle Motive, Fotos, Grafiken und Texte) auf polyesterbeschichteten Flock gedruckt und bei 200°C vorgepresst. Die Farbe verbindet sich mit dem Polyester und wäscht sich nicht aus. Anschließend wird der Flock ausgeschnitten und auf das Textil gepresst. Durch die hohe Auflösung lassen sich auch filigrane Motive oder Details sehr gut darstellen
Sublimation auf ein Trägermaterial:
Bei diesem Verfahren lassen sich sämtliche Motive, Fotos, Grafiken und Texte auf ein textiles Trägermaterial (Patch) übertragen. Es handelt sich bei jedem Stück um ein Einzelteil, da für jedes Patch ein separater Druck und exakt der gleiche Arbeitsgang erforderlich ist. Ein Transferpapier wird mit einem hochauflösenden Tintenstrahldrucker spiegelverkehrt bedruckt. Hierfür wird der Drucker mit spezieller Sublimationstinte bestückt. Für den Druck können gescannte Fotos oder digitale Bilder direkt als JPG, TIF, GIF oder EPS zur Verfügung gestellt werden. Dieser Patch wird dann ebenfalls im Thermo-Transfer-Verfahren auf das eigentliche Textil übertragen, eine weitere Möglichkeit bietet hier auch das Aufnähen. Durch die hohe Auflösung lassen sich auch filigrane Motive oder Details sehr gut darstellen.
Siebdruck
Bei textilen Flächen dringt der Farbstoff in die Faserzwischenräume ein, wird dort durch chemische und physikalische Vorgänge gebunden und in den Faserzwischen-räumen waschecht fixiert. Beim mehrfarbigen Textildruck werden die einzelnen Farben nacheinander gedruckt. Die Textilie muss gut saugfähig, faltenfrei, fadengerade und flusenfrei sein. Dieses Verfahren eignet sich nur für größere Auflagezahlen.
Muster für die verschiedenen Varianten finden Sie auf der Beispielseite. Für die Übermittlung von Daten sehen Sie bitte auf der Seite Datencheckliste nach.